
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) der Fachrichtung Informationstechnik im Maschinenwesen, Physikalische Ingenieurswissenschaft, Maschinenbau oder vergleichbar
Gesucht wird zur Verstärkung unseres Teams im Fachbereich „Additive Fertigung metallischer Komponenten“ in Berlin-Steglitz zum nächstmöglichen Termin ein*e
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) der Fachrichtung Informationstechnik im Maschinenwesen, Physikalische Ingenieurswissenschaft, Maschinenbau oder vergleichbar
Entgeltgruppe 13 TVöD
Zeitvertrag bis zum 31. März 2029
Vollzeit/teilzeitgeeignet
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde mit Sitz in Berlin. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie forschen, prüfen und beraten wir zum Schutz von Menschen, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus unserer Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen.
Werden Sie Teil unseres Teams von engagierten Mitarbeitenden!
Ihre Aufgaben:
- Bearbeitung eines kooperativen Forschungsprojektes im Bereich der datengetriebenen Qualitätsbewertung additiv gefertigter metallischer Komponenten (AM)
- Zusammenarbeit mit Industrie‑ und Forschungspartnern im Rahmen des Projektes
- Konzeption, Entwicklung und Implementierung eines Datenframeworks für ein hochauflösendes OT‑(Optische Tomographie)‑Kamerasystem zur Prozessüberwachung beim laserbasierten Aufschmelzen von Metallpulver (PBF‑LB/M)
- Erfassung, Strukturierung und Verwaltung großer, hochfrequenter Prozessdaten aus der additiven Fertigung entlang der Ebenen der Automatisierungspyramide (OT bis Management-Ebene)
- Integration und Nutzung einer bestehenden ETL‑Pipeline zur Aufbereitung, Transformation und Speicherung der generierten Mess‑ und Prozessdaten
- Analyse und Auswertung der gewonnenen OT‑Daten zur Ableitung qualitätsrelevanter Kenngrößen und Muster
- Unterstützung beim Aufbau KI‑basierter, generativer Agentensysteme, insbesondere durch Bereitstellung geeigneter Datenstrukturen und Schnittstellen
- Anreicherung technischer Prozessdaten mit Experten‑ und Nutzerwissen zur Verbesserung der datenbasierten Entscheidungsfindung
- Dokumentation der entwickelten Methoden, Datenstrukturen und Ergebnisse sowie Präsentation der Resultate innerhalb des Projektkonsortiums
Ihre Qualifikationen:
- Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom/Master) der Fachrichtung Informationstechnik im Maschinenwesen, Physikalische Ingenieurswissenschaft, Maschinenbau, Produktionstechnik, Mechatronik oder vergleichbar mit sehr gutem Abschluss
- Sehr gute Programmierkenntnisse in Python
- Erfahrung im experimentellen Umgang mit optischen Messverfahren, z. B. mit OT‑Kamerasystemen (Optische Tomographie)
- Kenntnisse der industriellen Automatisierungstechnik sowie gängiger Netzwerkmodelle
- Erfahrung mit der OPC‑UA‑Architektur sind wünschenswert
- Kenntnisse im Bereich NoSQL‑Datenbanken (z. B. MongoDB) sind von Vorteil
- Praktische Erfahrungen im Bereich der pulverbettbasierten additiven Fertigung (PBF‑LB/M), z. B. durch Abschlussarbeiten oder einschlägige berufliche Tätigkeiten
- Vorteilhaft sind praktische Erfahrungen im Umgang mit additiver Anlagentechnik
- Wünschenswert sind Grundlagenkenntnisse im Bereich des maschinellen Lernens
- Wünschenswert sind Kenntnisse in der AM‑Datenauswertung und Datenvorbereitung
- Erfahrungen in der konstruktiven Arbeit mit CAD‑Systemen von Vorteil
- Sehr gute Deutsch‑ und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Gutes Kommunikations- und Informationsverhalten, zielorientierte und strukturierte Arbeitsweise, Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft sowie konzeptionelle, strategische und innovative Denkfähigkeit
Unsere Leistungen:
- Eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit innerhalb eines hochkarätigen Netzwerks aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
- Vielseitige Aufgaben in einem dynamischen und zukunftsorientierten Markt an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
- Attraktives und modernes Arbeitsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und Ausstattung auf wissenschaftlich neuestem Stand (Labore etc.)
- Einen Forschungs- und Entwicklungsspielraum für eigene innovative Ideen
- Gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (Möglichkeit des mobilen Arbeitens [bis zu 60 %], flexible Arbeitszeitgestaltung, 30 Tage Urlaub sowie Inanspruchnahme von bis zu 12 Zeitausgleichstagen im Jahr)
Ihre Bewerbung:
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Bewerbungsmanagementsystem bis zum 15. Mai 2026. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung zur Kennziffer 62/26-9.6 auch per Post an folgende Anschrift senden:
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Referat Z.3 - Personal
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
www.bam.de
Fachliche Fragen zu dieser Position beantwortet Ihnen gerne Herr Dr. Epperlein unter der Telefonnummer +49 30 8104-4640 bzw. per E-Mail unter Martin.Epperlein@bam.de.
Die BAM fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen begrüßen wir daher besonders. Gleichzeitig sind wir bestrebt, die gesellschaftliche Vielfalt widerzuspiegeln. Daher ist jede Bewerbung, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung oder sexuellen Identität herzlich willkommen.
Darüber hinaus hat die BAM sich die berufliche Teilhabe von schwerbehinderten Menschen zum Ziel gesetzt. Hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung. Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Die ausgeschriebene Stelle setzt ein geringes Maß an körperlicher Eignung voraus.
Die BAM ist seit 2015 als familien- und lebensphasenbewusste Arbeitgeberin durch das „audit berufundfamilie” zertifiziert und unterstützt aktiv die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.