Was können Nischen-Jobbörsen? Zielgruppenorientiertes Personalmarketing statt Mainstream-Recruiting

Unternehmen und Recruiter*innen haben längst erkannt: wer erfolgreich Personal einstellen will, muss mehr tun, als standardisierte Stellenangebote auf großen Jobbörsen zu platzieren, die viel Geld kosten und schnell verpuffen. Das Erfolgsrezept sind Nischen-Jobplattformen wie superheldin.io, die gezielt eine Bewerbergruppe ansprechen und so für hochwertige Bewerbungen sorgen.

 

„Wir haben fünf Monate versucht, unsere Stelle über die gängigsten Jobportale zu besetzen. Fündig wurden wir erst über das Nischen-Jobportal Superheldin.“

„Wir haben fünf Monate versucht, unsere Stelle über die gängigsten Jobportale zu besetzen.“, sagt Dr. Harald Beuß, Dipl. Mathematiker und geschäftsführender Gesellschafter bei der HEYSENBERG GmbH. „Als wir unsere Stellenanzeige formuliert haben, dachten wir, uns rennen sie die Bude ein. Dem war aber nicht so.“, gibt er überrascht zu. „Wir haben zwar einige Bewerbungen bekommen, aber der Mix aus Qualität und Anspruch der Bewerber hat uns zunächst enttäuscht.“ Fündig wurde er erst über superheldin.io – unsere Jobbörse, die insbesondere qualifizierte Mütter anspricht.

 

Für jede Zielgruppe und Branche gibt es mittlerweile eine spezielle Jobbörse

Inzwischen gibt es aber nicht nur Jobbörsen für Mamas und Papas, sondern auch für Renter*innen, Menschen mit Behinderung, Fachkräfte aus der IT-Branche, Remote Worker*innen, Grafik Designer*innen, Auszubildende und Foodspezialist*innen usw. Ein Trend, der durch den Fachkräftemangel und den Wunsch vieler Arbeitnehmer*innen nach mehr Individualität am Arbeitsplatz begünstigt wird. Jede Zielgruppe hat ihre ganz speziellen Bedürfnisse und muss anders angesprochen werden. Copy-Paste alter Jobinserate reicht nicht mehr aus, um potentielle Bewerber*innen auf sich aufmerksam zu machen.

 

Nur wer individuelles und kreatives Personalmarketing betreibt, gewinnt erfolgreich Fachkräfte! „Über Superheldin hatten wir so krasse Ergebnisse, dass wir alle anderen Aktivitäten sofort eingestellt haben.“

Dass Personalmarketing heute vor allem individuell und kreativ sein muss, zeigt auch der Erfolg von Nadine Häcker, Head of Customer Service & Human Resources bei littlehipstar! Der Onlineshop hatte lange Zeit große Schwierigkeiten, gute Leute zu finden. „Das fing schon bei den Praktikanten an. Auf die Stellen, die wir ausgeschrieben hatten, gab es kaum Resonanz. Wir haben wirklich jeden Recruitingkanal über längere Zeit ausprobiert und wurden jedes Mal enttäuscht. Irgendwann kamen wir dann auf die Idee, gezielt Mütter anzusprechen. Über Superheldin hatten wir so krasse Ergebnisse, dass wir alle anderen Aktivitäten sofort eingestellt haben. Schon auf den ersten Job hatten wir 40 Bewerbungen und 10 sehr positive Vorstellungsgespräche. 4 Superheldinnen haben wir daraufhin eingestellt und ziehen nun all unsere Stellenausschreibungen zur Jobbörse für Mütter um.“

 

Bewerber*innen brauchen eine Willkommensatmosphäre und die Gewissheit, dass Job und Unternehmenskultur zu deren persönlicher Situation passen

Einer der Grundsätze des klassischen Marketings ist die zielgruppengerechte Ansprache von Menschen. Insofern ist es nur logisch, dass dieser nun auch im Personalmarketing Anwendung findet. Denn die Zeit, als Arbeitskräfte noch schnell zu ersetzen waren, ist längst vorbei. Für die tausend größten Unternehmen in Deutschland ermittelte eine Studie 32 Bewerber*innen pro Jobausschreibung. Durchschnittlich dauert es über 100 Tage bis eine Stelle besetzt wird. Stellenausschreibungen auf Mainstream-Portalen führen immer seltener zum Ziel, weil Arbeitssuchende dort nicht die Willkommensatmosphäre und Informationen finden, die sie brauchen, um sich zu bewerben.

Sie fragen sich: Ist der Job mit meinem Familienleben vereinbar? Habe ich als Frau dieselben Aufstiegschancen wie männliche Kollegen? Kann ich meine Arbeitszeiten flexibel einteilen? Ist Home-Office möglich? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich? Wie sehen meine Perspektiven aus, wenn ich den Job/ die Ausbildung beginne? Antworten finden sie darauf in den seltensten Fällen, bevor es zum Vorstellungsgespräch kommt.

 

Bewerbungsprozesse verlaufen noch zu oft nach Schema F, obwohl Arbeitssuchende genau das nicht mehr mitmachen wollen

„Der Job muss und kann heutzutage zum Leben passen.“, sagt auch der Leiter eines Personalvermittlers. „Der viel thematisierte Fachkräftemangel ist eigentlich etwas paradox. Wir sprechen in unserer Branche auch längst nicht mehr vom Fachkräftemangel, sondern eher von einem allgemeinen Arbeitskräftemangel. Die Gesellschaft hat sich verändert. Menschen stellen heute andere Ansprüche an ihre Arbeit und ihr Privatleben. 9-to-5-Jobs sind eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Dazu kommt, dass die Mühlen in den meisten Unternehmen sehr langsam mahlen und die Notwendigkeit einer ausgeglichenen Work-Life-Balance für Arbeitnehmer noch nicht richtig verstanden haben. New Work ist ein Trend, der sich in Zukunft durchsetzen wird. In den Köpfen vieler Firmen halten sich aber immer noch sehr hartnäckig die alten Strukturen und gesellschaftlichen Rollenbilder und es ist auch hier sehr viel Überzeugungsarbeit nötig, um besagten Wandel anzustoßen. Bewerbungsprozesse verlaufen noch zu oft nach Schema F. Der Kandidat muss diese oder jene Ausbildung haben, in einem ganz bestimmten Bereich Berufserfahrung vorweisen können, entweder Vollzeit oder Teilzeit zur Verfügung stehen und soll am besten so wenig außerberufliche Verpflichtungen haben wie möglich. Diese Vorstellungen passen aber nicht zum Arbeitsmarkt.“

 

Nur auf Nischen-Jobbörsen ist alles auf DIE EINE BEWERBERIN oder DEN EINEN BEWERBER abgestimmt – das animiert dazu, dass sich passendes Personal auch wirklich bewirbt. Außerdem schafft es Vertrauen und den Beginn einer positiven Candidate Journey

Gerade deshalb sind Jobplattformen, die sich auf Nischen-Gruppen oder -Branchen konzentrieren, ein wichtiges Personalmarketingtool. Anstatt breit zu streuen, werden Stellenanzeigen hier perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten. Das äußert sich sowohl in der Formulierung der Jobbeschreibungen, als auch in der Bildsprache und Schaltung von Social-Media-Anzeigen. Hier ist alles auf DIE EINE BEWERBERIN oder DEN EINEN BEWERBER abgestimmt. Das animiert Fachkräfte, sich aktiv zu bewerben! Auch die Canditate Journey beginnt mit einem positiven Gefühl und Vertrauensvorschuss seitens des zukünftigen Mitarbeitenden. Denn sie oder er weiß ja bereits im Vorfeld, dass das Unternehmen, und vor allem die Unternehmenskultur, zu ihren oder seinen persönlichen Werten passt.



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